Romanze in Moll / Zeiten des Aufruhrs
20.02.2026 55 min
Zusammenfassung & Show Notes
Nach dem Happy-End
A) Romanze in Moll
Deutsches Liebesdrama von 1943
A) Romanze in Moll
Deutsches Liebesdrama von 1943
Frankreich zur Zeit der Belle Époque. Nach dem Selbstmordversuch seiner Frau erfährt ein Kleinbürger, dass es sich bei der Perlenkette, die er oft an ihr gesehen hat keineswegs um eine Imitation handelt. Das erlaubt nur einen Schluss: seine schöne Frau hatte einen reichen Verehrer. In Rückblenden wird die Liebesgeschichte aufgerollt: Madeleine (Marianne Hoppe) lernt zufällig den pompösen Komponisten Michael (Ferdinand Marian) kennen und inspiriert ihn zu einer künstlerischen Entscheidung. Schließlich gibt sie seinem Werben nach. Eine Rückkehr in ihr altes Leben wird durch einen Erpresser verhindert ...
Für den französischen Filmhistoriker Sadoul war diese Verfilmung einer Vorlage von Guy de Maupassant der einzige deutsche Film von künstlerischem Wert, der während des Dritten Reichs gedreht wurde. Viele seiner Landsleute bestätigten, dass Helmut Käutner darin am reinsten den Geist des Autors beschworen habe. In der Bundesrepublik, wo sich Käutners Karriere bis ins Fernsehen fortsetzte, wurde ein anderer Käutner-Film aus der Ära allerdings noch populärer: das flotte musikalische Drama „Große Freiheit Nr. 7“ mit Hans Albers.
B) Zeiten des Aufruhrs / Revolutionary Road
Amerikanisches Ehedrama von 2008
Die USA Mitte der 50er Jahre. Ihrem Mann Frank zuliebe hat sich die verhinderte Schauspielerin April mit ihrer Familie in einem hübschen Vorort von Connecticut niedergelassen. Da Frank seinerseits an seinem drögen Bürojob leidet, schlägt sie ihm aus einer Laune heraus vor, auszusteigen und nach Paris zu übersiedeln. Frank lässt sich darauf ein, vor allem, um nicht wie sein Vater zu enden, der einst in der selben Firma versauerte. Die Vorbereitungen laufen an. Doch dann bietet man Frank überraschend eine Beförderung an – und April wird schwanger. Über die Konsequenzen daraus sind die Eheleute unterschiedlicher Meinung …
In den Nuller- und Zehnerjahren wurde durch die Serie „Mad Men“ der Autor John Cheever kurzzeitig wiederentdeckt und mit ihm die kleinen Tragödien der Vorstadt nach dem Kriege, Geschichten von Ehemännern, die mit dem Vorortzug in die Stadt fahren und dort angeblich länger im Büro bleiben, um in Wahrheit ihre Frauen zu betrügen. Auf der Kinoleinwand war Sam Mendes‘ „Revolutionary Road“ nach Richard Yates das denkwürdigste Ergebnis dieses Trends. Das garantierte seinen Erfolg ebensowenig wie die Wiedervereinigung von Kate Winslet und Leonardo DiCaprio, dem tragischen Liebespaar aus „Titanic“.
Nächste Woche: Rocky und Der Zirkus
Ein Podcast von THE ST. GEORGE HERALD
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