Sinn und Sinnlichkeit (2026)
Aktuelle Filmkritik
11.10.2026 21 min
Zusammenfassung & Show Notes
Jane Austen, die Pfarrerstochter aus Hampshire, hinterließ sechs Romane, die mit etwas Verzögerung allesamt zu Klassikern wurden. So erfolgreich wie heute, mehr als 200 Jahre nach ihrem Tod, war sie noch nie. Sogar ein eigener Zweig der Tourismusbranche lebt von ihr. Jetzt gibt es sie auch wieder auf der großen Leinwand. Mit bei unserem Gespräch über "Sinn und Sinnlichkeit": die Kollegen von "Classic Film Nerds".
Sinn und Sinnlichkeit
Literaturverfilmung von Georgia Oakley
England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters haben die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood als Frauen keinen Anspruch auf das Haus, das nun in den Besitz ihres älteren Halbbruders übergeht. Ohne finanzielle Unterstützung ziehen die Schwestern mit ihrer Mutter in ein bescheidenes Cottage. Nur durch eine Eheschließung können sie sich ein Auskommen verschaffen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars geheim, da ihr eine gemeinsame Zukunft aufgrund gesellschaftlicher Hindernisse aussichtslos scheint. Die jüngere Marianne folgt ihrem Herzen und verliebt sich in den charismatischen John Willoughby. Wie sich zeigt, lassen sich Liebe, Konvention und finanzielle Absicherung nicht ohne Kompromisse in Einklang bringen.
Kluge Heldinnen, feiner Witz und große Gefühle: Jane Austens Werke gehören heute zu den populärsten Romanklassikern - und das auch, aber nicht nur in Buchform. Sie werden regelmäßig verfilmt, eingelesen und verhörspielt. "Sinn und Sinnlichkeit" kommt ein paar Monate zu spät, um den kürzlich gefeierten 250. Geburtstag der Autorin mitzunehmen, was ihm vermutlich nicht schaden wird. Der Stoff wurde zuletzt vor gut 30 Jahren von Ang Lee mit Starbesetzung ins Kino gebracht.
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Literaturverfilmung von Georgia Oakley
England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters haben die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood als Frauen keinen Anspruch auf das Haus, das nun in den Besitz ihres älteren Halbbruders übergeht. Ohne finanzielle Unterstützung ziehen die Schwestern mit ihrer Mutter in ein bescheidenes Cottage. Nur durch eine Eheschließung können sie sich ein Auskommen verschaffen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars geheim, da ihr eine gemeinsame Zukunft aufgrund gesellschaftlicher Hindernisse aussichtslos scheint. Die jüngere Marianne folgt ihrem Herzen und verliebt sich in den charismatischen John Willoughby. Wie sich zeigt, lassen sich Liebe, Konvention und finanzielle Absicherung nicht ohne Kompromisse in Einklang bringen.
Kluge Heldinnen, feiner Witz und große Gefühle: Jane Austens Werke gehören heute zu den populärsten Romanklassikern - und das auch, aber nicht nur in Buchform. Sie werden regelmäßig verfilmt, eingelesen und verhörspielt. "Sinn und Sinnlichkeit" kommt ein paar Monate zu spät, um den kürzlich gefeierten 250. Geburtstag der Autorin mitzunehmen, was ihm vermutlich nicht schaden wird. Der Stoff wurde zuletzt vor gut 30 Jahren von Ang Lee mit Starbesetzung ins Kino gebracht.
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